{"id":72,"date":"2023-11-07T16:52:53","date_gmt":"2023-11-07T13:52:53","guid":{"rendered":"https:\/\/isvicreninsesi.ch\/de\/?p=72"},"modified":"2023-11-07T16:52:55","modified_gmt":"2023-11-07T13:52:55","slug":"doppelnamen-sollen-in-der-schweiz-wieder-moeglich-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/isvicreninsesi.ch\/de\/doppelnamen-sollen-in-der-schweiz-wieder-moeglich-sein\/","title":{"rendered":"Doppelnamen sollen in der Schweiz wieder m\u00f6glich sein"},"content":{"rendered":"\n<p>Doppelnamen sollen in der Schweiz wieder m\u00f6glich sein: Flexibilit\u00e4t f\u00fcr Ehegatten und Kinder&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach zehn Jahren k\u00f6nnten Doppelnamen bei Heirat und f\u00fcr Kinder zur\u00fcckkehren, nachdem die Nationalratskommission sich f\u00fcr eine weitreichende \u00c4nderung ausgesprochen hat.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Doppelnamen bei Heirat, die vor einem Jahrzehnt in der Schweiz abgeschafft wurden, k\u00f6nnten k\u00fcnftig wieder erlaubt sein. Die zust\u00e4ndige Nationalratskommission hat sich nach der Vernehmlassung f\u00fcr eine umfassende \u00c4nderung ausgesprochen, die auch mehr Flexibilit\u00e4t bei der Namensgebung von Kindern erm\u00f6glichen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rechtskommission des Nationalrats (RK-N) hat mit 14 zu 10 Stimmen und einer Enthaltung beschlossen, dass der Doppelname f\u00fcr Ehegatten k\u00fcnftig flexibler gestaltet werden soll als im fr\u00fcheren Recht und dass er auch f\u00fcr Kinder m\u00f6glich sein soll. Dies gaben die Parlamentsdienste am Freitag bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2013 wurde der Doppelname ohne Bindestrich abgeschafft, um die Gleichstellung zu f\u00f6rdern und insbesondere Frauen dazu zu ermutigen, ihren eigenen Namen beizubehalten. Dennoch entschieden sich drei Viertel der seither verheirateten Frauen lieber f\u00fcr den Namen ihres Ehemannes.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesetzes\u00e4nderung stie\u00df in der Vernehmlassung auf breite Zustimmung. Parteien und Kantone bevorzugen mehrheitlich die vorgeschlagene &#8222;umfassende L\u00f6sung&#8220;. Kritik gab es an der Nichtber\u00fccksichtigung der Kinderrechte, der die Rechtskommission nun Rechnung tr\u00e4gt. Die Entscheidung dar\u00fcber liegt nun beim Parlament.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vorgesehene Regelung er\u00f6ffnet zahlreiche M\u00f6glichkeiten, einschlie\u00dflich einheitlicher Namensgebung oder Wahl eines Doppelnamens f\u00fcr Ehegatten oder eingetragene Partner. Die Kinder k\u00f6nnten, falls gew\u00fcnscht, einen Doppelnamen tragen, der aus den Namen ihrer Eltern besteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch eine einfache Erkl\u00e4rung sollen bereits verheiratete oder in eingetragenen Partnerschaften lebende Personen sowie minderj\u00e4hrige Kinder von verheirateten oder unverheirateten Eltern die M\u00f6glichkeit erhalten, einen Doppelnamen gem\u00e4\u00df dem neuen Recht zu w\u00e4hlen. Wenn die Kinder \u00fcber 12 Jahre alt sind, m\u00fcssen sie der Namens\u00e4nderung zustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Schritt spiegelt den Bed\u00fcrfnissen der Praxis wider und erf\u00fcllt einen lang gehegten Wunsch vieler Paare, die den Doppelnamen wieder nutzen m\u00f6chten, so Roland Peterhans, Pr\u00e4sident des Schweizerischen Verbands f\u00fcr Zivilstandswesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Schritt wird sein, dass die Kommission den verabschiedeten Entwurf und den Bericht dem Bundesrat zur Stellungnahme vorlegt. Der Nationalrat wird voraussichtlich in der Fr\u00fchjahrssession 2024 erstmals \u00fcber den Vorschlag beraten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Doppelnamen sollen in der Schweiz wieder m\u00f6glich sein: Flexibilit\u00e4t f\u00fcr Ehegatten und Kinder&#8220; Nach zehn Jahren k\u00f6nnten Doppelnamen bei Heirat und f\u00fcr Kinder zur\u00fcckkehren, nachdem die Nationalratskommission sich f\u00fcr eine weitreichende \u00c4nderung ausgesprochen hat. Doppelnamen bei Heirat, die vor einem Jahrzehnt in der Schweiz abgeschafft wurden, k\u00f6nnten k\u00fcnftig wieder erlaubt sein. 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