{"id":1791,"date":"2024-04-05T14:30:42","date_gmt":"2024-04-05T11:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/isvicreninsesi.ch\/de\/?p=1791"},"modified":"2024-04-05T14:35:26","modified_gmt":"2024-04-05T11:35:26","slug":"schweiz-bevoelkerungswachstum-und-kantonaufschwung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/isvicreninsesi.ch\/de\/schweiz-bevoelkerungswachstum-und-kantonaufschwung\/","title":{"rendered":"Schweiz: Ungebremstes Bev\u00f6lkerungswachstum"},"content":{"rendered":"\n<p>Im vergangenen Jahr zog es weitere 145.400 Menschen in die Schweiz, was etwa der Einwohnerzahl von Lausanne, der viertgr\u00f6\u00dften Stadt des Landes, entspricht. Experten vergleichen dieses Wachstum mit der Einwanderungswelle italienischer Einwanderer zu Beginn der 1960er Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bev\u00f6lkerung der Schweiz w\u00e4chst kontinuierlich. Laut Daten des Bundesamtes f\u00fcr Statistik erreichte die Bev\u00f6lkerungszahl der Schweiz im Jahr 2022 8,42 Millionen und stieg bis 2024 auf 8,96 Millionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Grund f\u00fcr das hohe Bev\u00f6lkerungswachstum liegt darin, dass etwa 50.000 Ukrainerinnen und Ukrainer einen Schutzstatus in der Schweiz erhielten. Diese werden nun erstmals als st\u00e4ndige Einwohnerinnen und Einwohner gez\u00e4hlt. Fast 45% der Zuwanderer kommen jedoch aus EU- oder EFTA-L\u00e4ndern. Deutschland, \u00d6sterreich und Italien geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Herkunftsl\u00e4ndern der Zuwanderer. Die hohen L\u00f6hne in der Schweiz erm\u00f6glichen es vielen Menschen aus diesen L\u00e4ndern, sich leicht in der Schweiz niederzulassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/isvicreninsesi.ch\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/nuefus-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1792\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Alle Kantone verzeichnen ein Bev\u00f6lkerungswachstum. Laut vorl\u00e4ufigen Daten des Bundesamtes f\u00fcr Statistik verzeichneten die Kantone Wallis (+2,4%) sowie Schaffhausen und Aargau (+2,2%) im Jahr 2023 den gr\u00f6\u00dften Anstieg. Die geringsten Zuw\u00e4chse wurden in den Kantonen Jura (+0,9%), Neuenburg, Tessin und Appenzell Innerrhoden (je +1%) verzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wallis verzeichnete mit einem Anstieg von +2,4% das h\u00f6chste Wachstum. Experten erkl\u00e4ren dies vor allem durch die boomende Industrie im Kanton, wie beispielsweise Unternehmen wie Lonza im Oberwallis und Technologiefirmen im Unterwallis. Dieser Bev\u00f6lkerungszuwachs h\u00e4lt bereits seit mehreren Jahren an und hat sich nun innerhalb eines Jahres verdoppelt. Dies f\u00fchrte auch zu einem deutlichen Anstieg der Steuereinnahmen des Kantons: Allein im Jahr 2023 zogen rund 4500 neue Steuerzahler in den Kanton.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/isvicreninsesi.ch\/de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/nuefus-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1793\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Kanton Aargau verzeichnete mit einem Anstieg von +2,2% seit Beginn der kantonalen Bev\u00f6lkerungsstatistik den gr\u00f6\u00dften Zuwachs &#8211; trotz eines R\u00fcckgangs der Geburtenrate. Laut der Journalistin Fabienne Huber ist die Hauptursache f\u00fcr das Wachstum die Zuwanderung. &#8222;Besonders Z\u00fcrcher und Deutsche ziehen hierher,&#8220; sagt sie. Ein weiterer Grund f\u00fcr den Anstieg ist statistischer Natur: &#8222;Die ukrainischen Fl\u00fcchtlinge mit dem Status S kamen gr\u00f6\u00dftenteils bereits 2022 nach Aargau und werden nun nach zw\u00f6lf Monaten Aufenthalt als st\u00e4ndige Einwohner gez\u00e4hlt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der Kanton Schaffhausen lockt junge Familien mit erschwinglichen Wohnungen an und bietet ihnen eine Alternative zum teuren Wohnungsmarkt in Z\u00fcrich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im vergangenen Jahr zog es weitere 145.400 Menschen in die Schweiz, was etwa der Einwohnerzahl von Lausanne, der viertgr\u00f6\u00dften Stadt des Landes, entspricht. Experten vergleichen dieses Wachstum mit der Einwanderungswelle italienischer Einwanderer zu Beginn der 1960er Jahre. Die Bev\u00f6lkerung der Schweiz w\u00e4chst kontinuierlich. 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