{"id":1409,"date":"2024-02-18T18:47:39","date_gmt":"2024-02-18T15:47:39","guid":{"rendered":"https:\/\/isvicreninsesi.ch\/de\/?p=1409"},"modified":"2024-02-18T18:47:40","modified_gmt":"2024-02-18T15:47:40","slug":"die-fragwuerdige-extravaganz-des-wef-steuergelder-im-luxus-verpufft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/isvicreninsesi.ch\/de\/die-fragwuerdige-extravaganz-des-wef-steuergelder-im-luxus-verpufft\/","title":{"rendered":"Die fragw\u00fcrdige Extravaganz des WEF: Steuergelder im Luxus verpufft?"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kolumne :<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/cemilbaysal\/\" title=\" Cemil Baysal \"> Cemil Baysal <\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Das allj\u00e4hrliche Treffen der sogenannten Eliten in Davos wirft erneut die Frage auf, ob Steuergelder f\u00fcr ein derart luxuri\u00f6ses Event aufgebracht werden sollten. Der Gro\u00dfteil der Teilnehmer besteht aus Stars, Wirtschaftsgr\u00f6\u00dfen und Politikern, insbesondere aus dem Westen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kontroverse dar\u00fcber, ob diese Versammlung von Steuergeldern unterst\u00fctzt werden sollte, bleibt hoch. Schlie\u00dflich handelt es sich bei den Teilnehmern nicht um die \u00c4rmsten unserer Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur das, auch f\u00fchrende Pers\u00f6nlichkeiten haben in diesem Jahr gefehlt. Chinas Pr\u00e4sident Xi, der deutsche Kanzler Scholz, der britische Premier Sunak, US-Pr\u00e4sident Biden und Russlands Pr\u00e4sident Putin waren nicht pr\u00e4sent. Selbst unter den sieben gr\u00f6\u00dften westlichen Industrienationen, die weltweit f\u00fchrend sind, war nur ein Regierungschef anwesend &#8211; Macron aus Frankreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stiftungsform des WEF, die derzeit als Steuervermeidungsinstrument der Eliten in Verruf geraten ist, wirft zus\u00e4tzliche Fragen auf. Das WEF hat seinen Sitz nicht etwa in Davos, sondern in Genf und z\u00e4hlt \u00fcber 1.000 zahlende Mitglieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Mitgliederspektrum reicht von der Basismitgliedschaft \u00fcber den Grad &#8222;Partner&#8220; bis zur obersten Kategorie &#8222;Strategic Partner&#8220;. Letztere verlangt beeindruckende 600.000 Franken pro Jahr. Mehr als 100 Unternehmen haben derzeit diesen Status und d\u00fcrfen f\u00fcnf Teilnehmer zum WEF schicken. Die Bedingung: Mindestens eine Frau muss gestellt werden, ansonsten d\u00fcrfen nur vier Unternehmensvertreter teilnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser astronomischen Summen f\u00fcr die Mitgliedschaften und Tickets reisen die Teilnehmer nicht etwa umweltfreundlich per Videokonferenz, sondern mit ihren Privatjets rund um den Globus. Ironischerweise sind es genau diese Personen, die t\u00e4glich \u00fcber Digitalisierung sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint, als w\u00fcrde das Motto &#8222;Predigen Wasser, trinken Wein&#8220; auch hier gelten. In Davos wird wahrscheinlich eher Champagner ausgeschenkt, und Immobilieneigent\u00fcmer d\u00fcrften sich wohl ebenfalls einen Schluck genehmigen. Denn viele Mietvertr\u00e4ge beinhalten die Pflicht, w\u00e4hrend des WEF Gesch\u00e4fte oder sogar Wohnungen zu r\u00e4umen. Es ist \u00e4u\u00dferst profitabel f\u00fcr Immobilieneigent\u00fcmer, ihre Gesch\u00e4fte oder Wohnungen w\u00e4hrend dieser Tage an Unternehmen, NGOs oder Stiftungen zu vermieten. Laut SRF kommt es daher immer h\u00e4ufiger vor, dass Mieter w\u00e4hrend des WEF aus ihren Wohnungen ausziehen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kolumne : Cemil Baysal Das allj\u00e4hrliche Treffen der sogenannten Eliten in Davos wirft erneut die Frage auf, ob Steuergelder f\u00fcr ein derart luxuri\u00f6ses Event aufgebracht werden sollten. Der Gro\u00dfteil der Teilnehmer besteht aus Stars, Wirtschaftsgr\u00f6\u00dfen und Politikern, insbesondere aus dem Westen. Die Kontroverse dar\u00fcber, ob diese Versammlung von Steuergeldern unterst\u00fctzt werden sollte, bleibt hoch. 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